...Bienchen summ herum...

Nun fliegen sie wieder die "Mayas und Willis"....

Biene

Lange hat es gedauert, bis das Wetter so warm war,
dass sie endlich wieder ausschwärmen konnten.

Leider haben viele Kinder und auch nicht wenige Erwachsene Angst
vor den eigentlich friedlichen Tierchen...,
doch sie stechen wirklich nur, wenn sie sich in ernster Gefahr wähnen.
Die Angst vor den Honigsammlerinnen kommt mit Sicherheit daher,
da das Wissen über die fleißigen Bienchen oft sehr lückenhaft ist.
Dass wir den Kindern (und vielleicht auch uns Erwachsenen) das
Unbehagen über diese nützlichen Tierchen ein wenig nehmen können,
hier nun einiges Wissenswertes:

BIENEN und was wir über sie wissen sollten

Sind Bienen "aggressiv"?
Keine Bienenart greift Menschen grundlos an!
Bienen verteidigen sich mit Stechen nur, wenn sie sich
und ihr Nest angegriffen fühlen.
Wie sollen wir uns verhalten?
Auf keinen Fall hastigen Bewegungen machen.
Bienen nicht hektischen davonjagen, sondern ganz
langsam mit der Handfläche z.B. vom Gesicht eines Kindes "wegschieben".
Niemals wie wild um sich schlagen und dann noch
in der Flugrichtung der Biene davon springen!!!
 

  • Bienen sind unsere kleinsten (erwünschten) "Haustiere".
  • Sie sammeln Honig, den sie aus dem Zuckersaft der Blüten, dem Nektar, herstellen.
  • Jeden Herbst werden die honiggefüllten Waben vom Imker aus dem Bienenstock herausgenommen   und aus den sechseckigen Zellen "herausgeschleudert".
  • Die leeren Waben liefern uns das Bienenwachs.
  • Um 500g Honig aus Nektar zu gewinnen, müssen die Bienen rund acht Millionen Blüten besuche.
  • Der Weg, den sie dabei zurücklegen, entspricht einer dreimaligen Erdumkreisung.
  • Ca. 30 Pfund Honig sammelt ein Bienenvolk im Laufe eines Sommers.
  • Der Nektar wird von den Arbeiterbienen mit ihren Rüsseln aus den Blüten gesaugt und in ihrem Honigmagen gesammelt.
  • Andere Bienen bringen eiweißreichen Blütenstaub heran. Er ist leicht klebrig und bleibt an den dichten Haaren am Körper hängen.
  • Den Blütenstaub bürsten die Bienen an den Beinen zu „Höschen“ zusammen und tragen ihn von einer Blüte zur anderen.
  • So sorgen sie auch für die Bestäubung der Pflanzen.
  • Bienen leben in einem Insektenstaat, in dem alles auf wunderbare Weise geregelt ist.
  • In jedem Bienenstaat gibt es nur eine Bienenkönigin, die bis zu 5 Jahre alt wird.
  • Nur sie legt von ca. Februar bis September die Eier, bis zu 2000 Stück am Tag, und dies fast ohne Pause.
  • Alle anderen Aufgaben im Bienenstaat übernehmen tausende von Arbeitsbienen.
  • Jede Arbeitsbiene (sie lebt nur wenige Wochen) fängt zuerst mit dem "Hausdienst" an.
  • Sie baut sechseckige Waben aus Bienenwachs, das sie in winzigen Plättchen aus ihrem Körper presst.
  • In besondere Brutzellen legt die Königin jeweils ein Ei, aus dem eine Bienenlarve schlüpft.
  • Die ausgeschlüpften Larven werden von den Arbeiterinnen gefüttert und gepflegt, bis sie erwachsen sind.
  • Die meisten werden Arbeiterinnen.
  • Ein paar hundert wachsen zu Drohnen heran. Einige wenige werden in besonderen Zellen zu Königinnen.
  • Ehe eine neue Königin zur Welt kommt, verlässt die alte den Stock, und viele Bienen folgen ihr in einem Bienenschwarm.
  • In einem Bienenstaat können bis zu 50 000 Bienen leben.
  • Es gibt auch Wildbienen, aber diese bilden meist keinen Staat wie die Honigbienen. Sie leben einzeln und ohne Königin.



Märchen: Die Bienenkönigin

Zwei Königssöhne gingen einmal auf Abenteuer und gerieten in ein wildes,
wüstes Leben, so dass sie gar nicht wieder nach Hause kamen.
Der Jüngste, welcher der Dummling hieß, machte sich auf und suchte seine Brüder:
aber wie er sie endlich fand verspotteten sie ihn, dass er mit seiner Einfalt sich
durch die Welt schlagen wollte, und sie zwei könnten nicht durchkommen,
und wären doch viel klüger.

Sie zogen alle drei miteinander fort und kamen an einen Ameisenhaufen.
Die zwei Ältesten wollten ihn aufwühlen und sehen, wie die kleinen Ameisen
in der Angst herumkröchen und ihre Eier forttrügen, aber der Dummling sagte:
"Lasst die Tiere in Frieden, ich leid`s nicht, dass ihr sie stört."
Da gingen sie weiter und kamen an einen See, auf dem schwammen viele,
viele Enten. Die zwei Brüder wollten ein paar fangen und braten,
aber der Dummling ließ es nicht zu, und sprach: "Lasst die Tiere in Frieden,
ich leid`s nicht, dass ihr sie tötet".
Endlich kamen sie an ein Bienennest, darin war so viel Honig,
dass er am Stamm herunterlief.
Die zwei wollten Feuer unter den Baum legen und die Bienen ersticken,
damit sie den Honig wegnehmen könnten.
Der Dummling hielt sie aber wieder ab, und sprach: "Lasst die Tiere in Frieden,
ich leid`s nicht, dass ihr sie verbrennt."

Endlich kamen die drei Brüder in ein Schloss, wo in den Ställen lauter
steinerne Pferde standen, auch war kein Mensch zu sehen, und sie gingen
durch alle Säle, bis sie vor eine Tür ganz am Ende kamen, davor hingen drei
Schlösser; es war aber mitten in der Tür ein Lädlein, dadurch konnte man
in die Stube sehen. Da sahen sie ein graues Männchen, das an einem Tisch saß.
Sie riefen es an, einmal, zweimal, aber es hörte nicht: endlich riefen sie zum
dritten Mal, da stand es auf, öffnete die Schlösser und kam heraus.
Es sprach aber kein Wort, sondern führte sie zu einem reichbesetzten Tisch:
und als sie gegessen und getrunken hatten, brachte es einen jeglichen
in sein eigenes Schlafgemach.

Am andern Morgen kam das graue Männchen zu dem ältesten, winkte und
leitete ihn zu einer steinernen Tafel, darauf standen drei Aufgaben geschrieben,
wodurch das Schloss erlöst werden könnte.
Die erste war, in dem Wald unter dem Moos lagen die Perlen der Königstochter,
tausend an der Zahl, die mussten aufgesucht werden, und wenn vor
Sonnenuntergang noch eine einzige fehlte, so ward der, welcher gesucht hatte,
zu Stein.
Der Älteste ging hin und sucht den ganzen Tag, als aber der Tag zu Ende war,
hatte er erst hundert gefunden; es geschah, wie auf der Tafel stand, er ward
in Stein verwandelt.
Am folgenden Tag unternahm der zweite Bruder das Abenteuer: es ging ihm
aber nicht viel besser als dem ältesten, er fand nicht mehr als zweihundert
Perlen und ward zu Stein. Endlich kam auch an den Dummling die Reihe,
der suchte im Moos, es war aber so schwer, die Perlen zu finden und ging
so langsam. Da setzte es sich auf einen Stein und weinte.
Und wie er so saß, kam der Ameisenkönig, dem er einmal das Leben erhalten
hatte, mit fünftausend Ameisen, und es währte gar nicht lange, so hatten die
kleinen Tiere die Perlen miteinander gefunden und auf einen Haufen getragen.

Die zweite Aufgabe aber war, den Schlüssel zu der Schlafkammer der
Königstochter aus der See zu holen. Wie der Dummling zur See kam,
schwammen die Enten, die er einmal gerettet hatte, heran, tauchten unter,
und holten den Schlüssel aus der Tiefe.

Die dritte Aufgabe aber war die schwerste, aus den drei schlafenden Töchtern
des Königs sollte die jüngste und liebste herausgesucht werden.
Sie glichen sich aber vollkommen, und waren durch nichts verschieden,
als dass sie, bevor sie eingeschlafen waren, verschiedene Süßigkeiten gegessen
hatten, die Älteste ein Stück Zucker, die Zweite ein wenig Sirup, die Jüngste
einen Löffel voll Honig.
Da kam die Bienenkönigin von den Bienen, die der Dummling vor dem
Feuer geschützt hatte, und versuchte den Mund von allen dreien,
zuletzt blieb sie auf dem Mund sitzen, der Honig gegessen hatte,
und so erkannte der Königssohn die Rechte.
Da war der Zauber vorbei, alles war aus dem Schlaf erlöst, und wer
von Stein war, erhielt seine menschliche Gestalt wieder.
Und der Dummling vermählte sich mit der Jüngsten und Liebsten,
und ward König nach ihres Vaters Tod;
seine zwei Brüder aber erhielten die beiden andern Schwestern.

Gebrüder Grimm




Fingerspiel: Fünf Bienen

Fünf Bienen sind im Bienenhaus.
Fünf Bienen fliegen weit hinaus.

Die erste ruft: “Die Kirschblüten,
die duften so gut.”

Die zweite kriecht ganz tief
in die Glockenblume hinein.

Die dritte sonnt sich
auf dem Rosenblatt.

Die vierte sagt: “Ich bleib beim Mohn.
Den süßen Saft, den kenn ich schon.”

Die fünfte sagt: “Oh, stellt euch vor!
Der Regen kommt. Versteckt euch schnell
im Bienenhaus.”




Fabel: Jupiter und die Bienen

Die Bienen, unwillig darüber, dass sie nur für die undankbaren Menschen arbeiten sollten,
brachten dem Jupiter die feinsten Waben zur Gabe und erbaten sich von ihm die Gnade,
er möchte ihren Stacheln die Eigenschaft verleihen,
recht empfindliche Schmerzen zu verursachen.
"Es sei", sprach Jupiter, ergrimmt über die Rachgierde dieser so kleinen Tierchen,
"aber so, dass auch ihr zugleich mit dem Stachel euer Leben lasset!"
Biene
Lass dich vom Hasse nicht betören,
denn seine Folgen können oft für
dich selbst gefährlich werden.




Spiel: Wo sind meine Bienchen?

Kleine Geschichte als Einleitung:
Es wird Nacht und die Bienenkönigin macht sich
große Sorgen, denn 5 ihrer fleißigen Honigsammlerinnen sind
noch nicht in den Bienenstock heimgekehrt!
Wo sind sie nur?
Die Bienenkönigin geht sie nun suchen .
Aber dies muss ganz leise geschehen, denn...

sonst hört sie die Bienen nicht summen
und sie kann sie nicht entdecken!

Material:
• Augenbinde
• 1 Fühlerpaar mit Krone (für die Königin)
• 5 Fühlerpaare für die 5 Bienen

Durchführung:
• Ein Kind wird als Bienenkönigin ausgewählt. Sie erhält die Fühler mit der Krone.
• 5 Kinder spielen die anderen Bienchen, sie erhalten die andern Fühlerpaare.
• Der Königin werden nun die Augen verbunden.
• Alle Kinder singen nun das Lied: „Summ summ summ, Bienchen summ herum“.
• Während des Gesangs verstecken sich die 5 Bienchen im Raum.
• Ist dies geschehen, nimmt die Königin die Augenbinde ab.
• Nun beginnen die Bienchen leise zu summen.
• Die Königin macht sich auf die Suche.
• Hat sie ein Bienchen entdeckt, bringt sie es in den „Bienenstock“ zurück.

© Edeltraut Hellmann




Fingerspiel: Fleißige Bienchen

Ja im Bienenstock, da ist was los!
Da summt und brummt es ganz famos.
(laute und leise Brummgeräusche machen)

Gar fleißig fliegen die Bienen hin und her,
(Hände bewegen sich von links nach rechts)

denn Honig sammeln ist gar schwer.
(eine Hand wird zur Blüte geformt, die andere Hand „sammelt“)

Sie fliegen von Blume zu Blume - tagein und tagaus,
(eine Hand „fliegt“ z.B. zur Schulter, dann zum Kopf,
dann zum Knie usw. und „sammelt“)


doch beim Regenwetter da bleiben sie brav zu Haus!
(Hände lassen es „regnen“ dann wird ein Haus dargestellt)

© Edeltraut Hellmann




Gedicht: Gespräch mit einer Bienenkönigin

"Erlauben sie mir, einen Wunsch zu sagen.
Ich möchte ein Glas Honig haben.

Was koset's? Ich bin zu zahlen bereit.
Für was Gutes ist mir mein Geld nicht leid."

"Sie wollen was Gutes für ihr Geld?
Sie kriegen das Beste von der Welt.

Sie kaufen den goldenen Sonnenschein,
Sie kaufen pure Gesundheit ein!

Was Bessres als Honig hat keiner erfunden.
Der Preis? Ich verrechne die Arbeitsstunden.

Zwölftausend Stunden waren zu fliegen,
um so viel Honig zusammenzukriegen.

Ja, meine Leute waren fleißig!
Die Stunde? Ich rechne zwei Mark dreißig.

Nun rechnen Sie sich's selber aus!
27000 kommt heraus.

27000 Mark und nicht mehr.
Hier ist die Rechnung, ich bitte sehr!

Josef Guggenmos




Kinderlied: Summ, summ summ, Bienchen summ herum

Wie schon unsere Großeltern,
so singen es auch die Kinder von
heute immer noch gerne!

So wird gesungen:

Lied Summ Summ

Liedtext:
1.
Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!
Ei, wir tun dir nichts zuleide,
flieg nur aus in Wald und Heide!
Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!

2.
Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!
Such in Blumen, such in Blümchen
dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen!
Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!

3.
Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!
Kehre heim mit reicher Habe,
bau uns manche volle Wabe!
Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!

Und so wird gespielt:
Bei "Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!" ,
wird der Rhythmus in die Hände geklatscht.
Zum andern Text werden die passenden Bewegungen gemacht..
Z.B. fliegen die Kinder in der ersten und dritten Strophe mit ausgebreiteten
Armen im Raum umher.
In der zweiten Strophe suchen sie nach dem Nektar.




Arbeitsblatt: Biene

Durchführung:

Ideal ist es natürlich, wenn die Kinder zu Beginn
die Möglichkeit haben eine lebende Biene in
aller Ruhe zu beobachten. Z.B. in einem Lupenglas...

Die Kinder können so die Fühler, den Kopf, die Farben usw. genau erkennen.

Danach betrachten sie die bunte Vorlage auf dem Arbeitsblatt

und malen dann mit Buntstiften die untere Biene naturgetreu aus!

AB Biene

© Edeltraut Hellmann




Honigkekse

Zutaten:

120 g Honig
30 g Butter
50g Puderzucker
1 Ei
1 Prise Zimt
40 g geschälte, gehackte Mandeln
40 g gemahlene Haselnüsse
40 g gehackte Schokolade
270 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver

Zubereitung

Die Butter mit dem Honig langsam zerlassen. Mandeln und Schokolade fein hacken.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Butter mit Honig mit dem Ei,
dem Puderzucker und dem Zimt glatt verrühren.
Alle übrigen Zutaten hinzugeben.

Nun den Teig zu einer stärkeren Rolle formen und in fingerdicke Scheiben schneiden.
Aus den Teigscheiben Kugeln formen und mit den Handballen flach drücken.
Diese Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
und bei 180 Grad 10 bis 15 Minuten backen.




Till Eulenspiegel im Bienenkorb

In einer Zeit begab es sich, dass Eulenspiegel mit seiner Mutter in ein Dorf auf
die Kirchweih ging; da sich nun der gute Eulenspiegel voll gesoffen hatte,
suchte er ein Plätzchen, wo er sicher schlafen könnte. Da fand er hinten in
dem Hof einen Haufen Bienenstöcke stehen, dabei lagen vier Stöcke,
die leer waren, also kroch er in einen leeren Stock, der zunächst bei den
Bienen lag, und meinte, er wolle ein wenig schlafen, und schlief von Mittag
an, bis dass es schier Mitternacht ward, und seine Mutter meinte, er wäre wieder heimgegangen, da sie ihn nirgends sehen konnte.

Nun kamen in selbiger Nacht zwei Diebe und wollten einen Bienenstock stehlen
und sprachen da zusammen: "Ich habe immer gehört, welcher der schwerste sei,
sei auch der beste." Sie hoben nun die Körbe und Stöcke nacheinander auf,
und da sie zu dem Korb kamen, darin Eulenspiegel lag, war der der schwerste;
da sprachen sie: "Das ist der beste" und sie nahmen diesen und trugen ihn fort.
Jetzt erwachte Eulenspiegel und hörte ihre Anschläge, und es war so finster,
dass keiner den anderen sehen konnte.

Da griff Eulenspiegel aus dem Korb dem Vordersten ins Haar und rupfte ihn
tüchtig; der war nun zornig auf den Hintersten und meinte, der hätte ihn so
sehr bei dem Haar gezogen, und fluchte auf ihn. Der Hinterste sprach:
"Träumt dir, oder gehst du im Schlafe? Wie kann ich dich bei dem Haar ziehen?
Ich kann kaum den Bienenstock mit meinen Händen halten?"
Eulenspiegel lachte heimlich und dachte: "Das Spiel wird gut werden",
und wartete, bis sie wieder eine Ackerslänge gegangen waren.
Da rupfte er den Hintersten auch; der ward noch zorniger und sprach:
"Ich trage, dass mir die Schultern krachen, und du ziehst mich so beim Haar".
Der Vorderste sprach: "Du lügst, Schurke, wie soll ich dich beim Haar ziehen?
Ich kann ja kaum den Weg vor mir sehen". Sie trugen den Stock mit Gezänk,
nicht lange danach, da sie im größten Zanken waren, zog Eulenspiegel den
Vordersten noch einmal am Haar, dass der Kopf an dem Bienenkorb krachte;
da wurde er so zornig, dass er den Bienenstock fallen ließ. Der Hinterste tat
das Nämliche und fiel dem Vordersten ins Haar, dass sie übereinander purzelten,
sich verloren und keiner wusste, wo der andere blieb, kamen also im Finstern
voneinander und ließen den Bienenstock liegen.

Da Eulenspiegel hörte, dass sie fort waren, schaute er aus dem Korb hervor,
und da er sah, dass es noch finster war, blieb er darin liegen, bis es heller
Tag ward. Da kroch er aus dem Bienenstock und wusste nicht, wo er war,
doch kam er endlich zu einer Burg, da verdingte er sich als Hofjunge.