Fingerspiele

Erst kommt der Sonnenkäfer-Papa

 

Lied und Fingerspiel

 Dieses traditionelle Kinder - Lied ist weithin bekannt!
Aber auch als Fingerspiel ist es bei den Kindern sehr beliebt!

Text:

Erst kommt der Sonnenkäferpapa,
dann kommt die Sonnenkäfermama.
Und hinterdrein, ganz klitzeklein,  
die Sonnenkäferkinderlein. 

Sie haben rote Röckchen an
mit kleinen schwarzen Pünktchen dran.
So machen sie den Sonntagsgang
auf unsrer Gartenbank entlang.

Durchführung:
Der Sonnenkäferpapa ist der Daumen,
die Mama der Zeigefinger,
die Kinderlein sind die restlichen Finger.
Die »Gartenbank« ist der Arm des Kindes,
auf dem die Finger bis zur Schulter hinaufspazieren.




Die Knospe

Knospe

Schaut ein Knöspchen aus der Erde,
ob es nicht bald Frühling werde.
Wächst und wächst ein kleines Stück.
Regen überm Knöspchen weint,
Sonne überm Knöspchen scheint.
Knöspchen wird bald groß und dick.
Seine Blätter öffnets dann,
fröhlich fängts zu blühen an.
Frühling ist es, welch ein Glück.




Alle meine Fingerlein

Alle meine Fingerlein
sollen heut mal Tierlein sein.

Dieser Daumen ist das Schwein, Schwein
dick und fett und ganz allein.


Zeigefinger ist das stolze PferdPferd
von dem Reiter hochverehrt.

Mittelfinger ist die bunte Kuh,Kuh
die im Stalle schreit muh, muh.

Ringfinger ist der Ziegenbock,Ziege

Und das kleine Fingerlein,
soll mein liebes Schäflein sein.Schaf

Tierlein, Tierlein, hopp, hopp, hopp,
laufen immer im Galopp,
laufen in den Stall hinein,
denn es wird bald Abend sein.




Aus einem Apfel, oh wie nett

Raupe

Aus einem Apfel, oh wie nett,
schaut eine Raupe, dick und fett!
(Linke Hand bildet eine Faust,
aus der der rechte Zeigefinger hervorschaut.)

Sie frisst ein Blatt und noch ein Blatt,
bis sie sich satt gefressen hat.
(Rechter Zeigefinger "frisst" auf der linken Handfläche
einen Finger nach dem anderen weg.)
Und ist der Sommer dann vorbei,
dann schläft sie bis zum nächsten Mai!
(Rechter Zeigefinger kriecht in die linke Faust.)
Chhhhhhhhhhh - chhhhhhh - chhhh - ...
(Leise schnarchen.)
Ganz langsam kriecht sie nun heraus,
aus ihrem Raupenpuppenhaus.
(Rechter Zeigefinger kriecht aus der linken Faust,
und beide Daumen liegen nebeneinander.)

"So seht", ruft sie," wie ich da drin'
zum Schmetterling geworden bin!",
Und breitet ihre Flügel aus,
und fliegt jetzt in die Welt hinaus.
(Die anderen Finger "fliegen" nun davon)

Schmetterling




Wer kann denn diesen Apfel tragen

Apfel

Fünf Finger stehen hier und fragen:
"Wer kann denn diesen Apfel tragen?"
Der erste Finger kann es nicht,
der Zweite sagt: "Zuviel Gewicht!"
Der Dritte kann ihn auch nicht heben,
der Vierte schafft das nie im Leben.
Der Fünfte aber spricht: "Ganz allein, so geht das nicht!"
Gemeinsam heben kurz darauf
fünf Finger diesen Apfel auf.




In unserem Garten kriecht 'ne Schnecke

Schnecke

(Hand zur Faust machen, Zeige- und Mittelfinger ausstrecken)
In unserem Garten kriecht die Schnecke,
langsam kommt sie nur vom Flecke.
Sie hat die Fühler ausgestreckt...
huch, jetzt hat sie mich entdeckt!!!
Schnell zieht sie ihre Fühler ein
und kriecht ins Schneckenhaus hinein.
(Jetzt Zeige- und Mittelfinger mit zur Faust einziehen)




Der hat das Gras abgemäht

Grasjunge

Der hat das Gras abgemäht,
der hat das Gras umgedreht,
der lädt es auf den Wagen auf,
der führt das Pferd den Berg hinauf,
der Kleine sitzt oben drauf.




Der sagt: "Vom Regen wirst Du nass"

Regenschirm

Der sagt: "Vom Regen wirst du nass."
Der sagt: "Der Regen ist kein Spaß."
Der sagt: "Da geh' ich gar nicht aus. "
Der sagt: "Da bleib' ich zu Haus'."
Der sagt: "Ich kann auf die Sonne nicht warten,
geh' mit dem Regenschirm in den Kindergarten ."




Fünf Ritter

RitterRitterRitterRitterRitter

Fünf Ritter, die in ihren Betten liegen
wollten den bösen Drachen besiegen
Der erste Ritter traut sich nicht
der zweite zittert fürchterlich
der dritte der will auch nicht gehn
der vierte schafft das nie im Leben
der fünfte aber spricht
allein, so geht das nicht.
So reiten kurz darauf
fünf Ritter den Berg hinauf.
Doch am Berge oben, welch ein Schreck,
da war der Drachen plötzlich weg.




Das Kätzchen und die Milch

Katze

In der Küche auf dem Tisch
steht ein Topf mit Milch, ganz frisch.
Kätzchen will sich dran erlaben,
von der frischen Milch was haben.
Steckt das Köpfchen in das Töpfchen
trinkt und trinkt o weh!
Kriegt das Köpfchen nicht mehr in die Höh!
Mit dem Töpfchen auf dem Köpfchen
läuft das Kätzchen in den Klee.
Bums, da ist es hingefallen.
Töpfchen geht entzwei,
Kätzchen ist nicht mehr gefangen
heisa hei juchei!!!

Spielweise:
Die linke Hand bildet das Milchtöpfchen, die rechte die Katze.
Die kommt daher gelaufen und steckt ihren Kopf in den Topf
Aber nur Zeigefinger, Mittel- und Ringfinger!
Die Linke umschließt die drei Finger ganz fest.
Die rechte Hand versucht sich nun wieder freizubekommen.
Bei "bums" öffnet sich die Hand, die das Töpfchen darstellt
und die Katze läuft davon.




Die Fliege

Fliege

Sehet, Kinder, seht mal an,
wie die Fliege fliegen kann:
Rundherum und in die Höh.
Doch da kommt der Frosch, o weh
— quack, quack, quack —
und eins, zwei, drei,
mit der Fliege ist‘s vorbei.  

Durchführung:

Der Zeigefinger der einen Hand ist die Fliege, die herumfliegt
- die andere Hand macht das Froschmaul, das die Fliege dann schnappt. 




Was machen die Uhren

Uhr

Große Uhren machen tick, tack.
Kleine Uhren machen tick, tack, tick, tack.
Und die kleinsten Uhren machen ticke,
tacke, ticke, tacke, ticke, tacke.

Durchführung:
Der Zeigefinger bewegt sich zuerst langsam,
dann schneller und zum Schluss ganz schnell hin und her.

 




He, ich frier !!!

Frieren

Fünf Finger sitzen dicht an dicht.
Sie wärmen sich und frieren nicht.
Der erste sagt: "Auf Wiedersehen!"
Der zweite sagt: "Ich will jetzt gehn!"
Der dritte hält's auch nicht mehr aus.
Der vierte geht zur Tür hinaus.
Der fünfte ruft: "He ihr, ich frier!"
Da wärmen ihn die anderen vier.